Österreich, Hallstatt am Hallstätter See mit Bergkulisse und Schiff, klarer Himmel (Salzkammergut)

Pflegeheim in Österreich verkaufen

Bei der Nachfolge eines Pflegeheims in Österreich zählen Betreiber, Team, Bewohner, Investitionsbedarf und – falls vorhanden – die Immobilie. Wir ordnen mit Ihnen die Verkaufsoptionen und begleiten die Ansprache geeigneter Interessenten.

Ob Ihr Pflegeheim in Wien, einer Landeshauptstadt oder einer kleineren Gemeinde steht, die Fragen vor einem Verkauf ähneln sich in ganz Österreich. Es geht um die Zukunft der Bewohnerinnen und Bewohner und um ein Team, das oft über viele Jahre die Treue gehalten hat.

In Wien und den Landeshauptstädten zählt oft die Immobilie mit, in den ländlicheren Bundesländern meist der Betrieb allein.

Diese Fragen besprechen wir zuerst in Ruhe mit Ihnen. Danach sprechen wir gezielt Käufer an, die Ihr Haus mit Erfahrung und Umsicht weiterführen können. Diese Gespräche führt Michael Scheidel persönlich.

Pflegeheim-Käufer 2026 sind in Österreich eine Mischung aus deutschen Pflegeheim-Plattformen mit Österreich-Mandat, österreichischen Pflegegruppen und Real-Estate-Investoren mit Betrieb-Pacht-Logik. Wer die BPGG-Pflegestufen sauber dokumentiert und Immobilie und Betrieb strukturiert getrennt anbieten kann, sitzt in einer Auswahl-Position statt in einer Verkaufs-Position.

Michael Scheidel in einer Altstadtgasse
Michael Scheidel
Geschäftsführer und Gesellschafter, MSI Partners
TOP 5

Die 5 wichtigsten Hebel für einen erfolgreichen Pflegeheim-Verkauf in Österreich

Genau darauf kommt es in der Praxis an. Die folgenden fünf Punkte beeinflussen den Verkaufspreis Ihres Pflegeheims am stärksten.

  1. Immobilie und Betrieb getrennt verkaufen
    Immobilie und Betrieb getrennt zu verkaufen bringt häufig eine höhere Gesamtbewertung als der integrierte Verkauf, bei guter Vorbereitung 0,3x bis 0,6x Aufschlag.
  2. Landes-Heimaufsicht und BPGG-Prüfung sauber halten
    Eine Qualitätsprüfung ohne Beanstandungen bringt 0,3x bis 0,5x Aufschlag, offene Befunde kosten 0,5x bis 1x.
  3. Pflegestufen-Mix dokumentieren
    Ein Anteil der Pflegestufen 5 bis 7 von über 55 Prozent zeigt höhere Margen und bringt 0,3x bis 0,5x Aufschlag über die Tagsatz-Logik.
  4. Auslastung über 90 Prozent halten
    Stabile Auslastung der letzten 24 Monate ist der wichtigste operative Werthebel, Schwankungen produzieren Käufer-Abschläge.
  5. Vertraulich verkaufen
    Phase 1 läuft anonym über Vertraulichkeitsvereinbarungen, Ihr Firmenname wird erst nach Vorprüfung freigegeben. Den Käufer-Kreis stimmen wir vorab mit Ihnen ab und halten ihn im Vertrag fest.
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Unverbindliche Bewertung für Ihr Pflegeheim in Österreich

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PFLEGEHEIM-MARKT ÖSTERREICH 2026

Österreichs Pflegeheimmarkt zwischen Wien und den Bundesländern

Österreich zählt rund 950 Pflegeheime mit etwa 79.000 Betten, verteilt auf alle neun Bundesländer. Wien hat mit etwa 100 Pflegeheimen den größten Anteil konfessioneller Träger, in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark prägen eher landesnahe Strukturen wie Landespflegeheime und Hilfsorganisationen den Markt.

Drei Dinge prägen den österreichischen Markt 2026. Die Zahl der Pflegegeld-Bezieher wächst überdurchschnittlich, auf etwa 470.000 Personen bundesweit. Deutsche Pflegegruppen verfolgen seit 2023 eine Übernahme-Strategie für Österreich. Und in Wien und den Landeshauptstädten steigt der Anteil der höheren Pflegestufen 4 bis 7. Parallel dazu entwickelt sich der Sekundärmarkt für Pflege-Immobilien. Pflege-Investoren, die DACH-weit in Pflegeimmobilien investieren, trennen die Immobilie vom Betrieb, übernehmen die Liegenschaft mit einem langfristigen Pachtvertrag und machen damit häufig die operative Betriebsgesellschaft frei für eine zweite Übernahme durch einen größeren Verbund. Diese Trennung ist 2026 in Österreich ein wichtiges Argument für die Bewertung, weil sie den Gesamtwert über die Summe der beiden Käuferprofile hebt.

Pflegeheime mit eigener Immobilie in der Wiener Innenstadt, an Linzer Donau-Lagen oder in Salzburger Stadtlagen eignen sich in Österreich besonders für die getrennte Vermarktung, Immobilien-Käufer und Betriebs-Käufer interessieren sich hier gleichermaßen.

Auf der Käuferseite sprechen wir in Österreich meist mehrere ernsthafte Käufer an, österreichische Pflegegruppen wie Caritas-nahe Strukturen, Volkshilfe und ÖHTB-nahe Verbünde sowie deutsche Pflegeheim-Verbünde mit Österreich-Plan. Auch Pflege-Investoren mit einer DACH-weiten Übernahme-Strategie sind regelmäßig in Österreich aktiv und verbinden das mit bestehenden Standorten in Bayern und Baden-Württemberg, um ihre Struktur über die Grenze hinweg auszubauen. Das Pflegegeld in den Stufen 1 bis 7 nach dem Bundespflegegeldgesetz (BPGG) sichert die Refinanzierung, unabhängig von einzelnen Sozialbezirken, das macht die Vergütung für Käufer besser kalkulierbar als in vielen anderen DACH-Märkten.

PFLEGEHEIM-KÄUFERGRUPPEN ÖSTERREICH

Pflegeheim-Käufer 2026 in Österreich

Österreichische und deutsche Pflegegruppen

Sie wachsen durch Zukäufe und bauen ihr Angebot in Österreich gezielt aus.

1Sie kaufen vor allem Unternehmen mit 8 bis 60 Mio. Euro Umsatz.
2Sie sind aktiv, mehrere Verbünde suchen gezielt in Österreich.

Pflege-Immobilien-Investoren

Sie kaufen die Immobilie und verpachten den Betrieb an einen Pflegeanbieter.

1Interessant sind für sie Immobilien ab einem Wert von 8 Mio. Euro.
2Sie sind mittel bis stark aktiv und regelmäßig in getrennten Immobilie-und-Betrieb-Strukturen unterwegs.

Pflege-Investoren mit DACH-Plan

Sie bauen einen Betriebs-Verbund in Österreich oder im gesamten DACH-Raum auf.

1Sie kaufen Unternehmen mit 5 bis 40 Mio. Euro Umsatz.
2Sie sind mittel bis stark aktiv, mehrere suchen gezielt in Österreich.

Familieninvestoren mit Pflege-Schwerpunkt

Sie streuen ihr Vermögen und bauen gezielt weitere Pflegeheime auf.

1Sie kaufen Unternehmen mit 4 bis 25 Mio. Euro Umsatz.
2Sie sind mittel aktiv, einzelne suchen gezielt nach Pflegeheimen in Österreich.
PFLEGEHEIM-BEWERTUNGS-BANDBREITEN ÖSTERREICH

Pflegeheim-Multiples 2026 für österreichische Anbieter (Betrieb-Multiples)

Österreich liegt im mittleren Bereich der österreichischen Pflegeheim-Bandbreite. In der Wiener Innenstadt, an Linzer Donau-Lagen und in Salzburger Stadtlagen bringt der Immobilienwert einen Aufschlag von +0,3x bis +0,7x bei integrierter Bewertung, eine getrennte Immobilien-Bewertung kann zusätzlichen Wert von 3x bis 5,5x der Jahresmiete bringen.

GrößenklasseUmsatz-BandbreiteEBITDA-MultipleTypische Käufer
Einzelnes Pflegeheim (bis 80 Betten)2 bis 5 Mio. Euro2,8x bis 3,6xLokale Anbieter, die zukaufen, kleinere österreichische Verbünde
Mittleres Pflegeheim (80 bis 150 Betten)5 bis 12 Mio. Euro3,4x bis 4,5xPflegeheim-Verbünde in Österreich, Pflege-Immobilien-Investoren
Großes Pflegeheim oder Kleinverbund12 bis 30 Mio. Euro4,0x bis 5,0xGrößere Verbünde, deutsche Pflegegruppen mit Österreich-Plan
Pflegeheim-Verbundüber 30 Mio. Euro4,5x bis 5,8xDACH-Strategen, Familieninvestoren mit Healthcare-Fokus
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WERTHEBEL BEIM PFLEGEHEIM-VERKAUF IN ÖSTERREICH

Was den Verkaufspreis hebt und was ihn drückt

Diese Faktoren wirken sich direkt auf die Multiples aus, Bettenzahl, der BPGG-Pflegestufen-Mix, das Ergebnis der Qualitätsprüfung und die Frage, ob Immobilie und Betrieb getrennt verkauft werden, im österreichischen Markt.

Was den Verkaufspreis nach oben treibt

  • Auslastung stabil über 95 Prozent im 24-Monats-Schnitt, mit dokumentierter Warteliste
  • Ein hoher Anteil der Pflegestufen 5 bis 7 (über 55 Prozent), das bringt eine höhere Vergütung über Land und Sozialträger
  • Qualitätsprüfungen nach dem BPGG und den Landes-Heimgesetzen ohne wesentliche Beanstandungen oder mit gleichwertigem Prüfergebnis in den letzten 24 Monaten
  • Eigentum der Immobilie in der Wiener Innenstadt, an Linzer Donau-Lagen oder in Salzburger Stadtlagen, mit aktuellem Wertgutachten lässt sich Immobilie und Betrieb getrennt an Immobilien-Käufer verkaufen

Was den Verkaufspreis nach unten zieht

  • Schwankende Auslastung unter 90 Prozent und unklare Anfragen für neue Plätze kosten 0,5x bis 1,0x
  • Ein hoher Anteil der Pflegestufen 1 und 2 bedeutet niedrigere Vergütung und drückt die EBITDA-Marge dauerhaft
  • Offene Befunde der Landes-Heimaufsicht oder BPGG-Auflagen, die noch nicht abgearbeitet sind
  • Ein hoher Investitionsstau bei Brandschutz, Barrierefreiheit oder Pflegestandards mit über 1 Mio. Euro Nachholbedarf
WARUM MSI PARTNERS FÜR PFLEGEHEIM IN ÖSTERREICH

Warum MSI Partners Ihren Pflegeheimverkauf in Österreich begleiten kann

  • Über 20 Jahre Erfahrung von Michael Scheidel im Pflege-Sektor, heute mit Fokus auf den Verkauf von Pflegeheimen, auch mit getrennter Bewertung von Immobilie und Betrieb.
  • Käuferbeziehungen zu österreichischen Pflegegruppen wie Caritas-nahen Strukturen, Volkshilfe und ÖHTB-nahen Verbünden sowie zu deutschen Pflegeheim-Verbünden mit Österreich-Plan.
  • Eine pflegeheimspezifische Analyse der Werthebel, mit Blick auf die Landes-Heimaufsicht, den BPGG-Pflegestufen-Mix und die Frage, ob sich eine getrennte Vermarktung von Immobilie und Betrieb lohnt.
  • Eine unverbindliche, vertrauliche Ersteinschätzung mit einer Preisspanne für Ihr Pflegeheim und einer Käufer-Empfehlung.
  • Der Aufbau der Käufersuche läuft mit Vertraulichkeitsvereinbarung, ohne Risiko für Ihren Namen in der frühen Ansprache.
HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zum Pflegeheimverkauf

Beim Verkauf eines Pflegeheims müssen Betrieb, Personal, Bewohnerinnen und Bewohner sowie gegebenenfalls die Immobilie zusammen betrachtet werden. Die passenden Schritte hängen davon ab, was verkauft werden soll und wie der Betrieb organisiert ist.

Kann der Pflegebetrieb ohne die Immobilie verkauft werden?

Das kann grundsätzlich eine zu prüfende Struktur sein. Entscheidend sind Eigentum, bestehende Miet- und Betreiberverträge, Finanzierung, Investitionsbedarf und die Interessen von Verkäufer und Käufer. Eine Trennung von Betrieb und Immobilie ist nicht automatisch vorteilhaft und muss wirtschaftlich, rechtlich und steuerlich mit den zuständigen Fachberatern geprüft werden.

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Pflegeheim-Nachfolge in Österreich besprechen

Verkäufer mit Käufern. Gründer mit Investoren. Betreiber mit Kapitalgebern. Michael Scheidel bringt mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung in Pflege und Healthcare mit, dazu ein gewachsenes Netzwerk zu Entscheidern im Pflege- und Gesundheitssektor.

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