Verkaufsprozess

Vom Erstgespräch bis zum Closing in sechs strukturierten Phasen — mit klaren Outputs, definierten Zeitrahmen und der Methodik aus 20 Jahren Branchenerfahrung.

Verkaufsprozess

Vom Erstgespräch bis zum Closing in sechs strukturierten Phasen — mit klaren Outputs, definierten Zeitrahmen und der Methodik aus 20 Jahren Branchenerfahrung.

Verkaufsprozess

Vom Erstgespräch bis zum Closing in sechs strukturierten Phasen — mit klaren Outputs, definierten Zeitrahmen und der Methodik aus 20 Jahren Branchenerfahrung.

WIE WIR ARBEITEN

Was einen strukturierten Verkaufsprozess von einem improvisierten unterscheidet

Die meisten Eigentümer eines Pflegeunternehmens verkaufen einmal in ihrem Leben. Käufer dagegen verhandeln drei, fünf oder zehn Mandate pro Jahr — sie kennen jede Schwachstelle in einem improvisierten Verkauf. Genau diese strukturelle Asymmetrie entscheidet beim Großteil aller Pflege-M&A-Mandate, ob am Ende ein Premium-Preis steht oder ein durchwachsener Kompromiss. Ein strukturierter Verkaufsprozess gleicht diese Asymmetrie aus.

Strukturiert heißt: Vorbereitung statt Reaktion. Wir investieren die ersten drei bis sechs Wochen jedes Mandats in eine fundierte Bestandsaufnahme. Bewertung der Unterlagen, SWOT-Analyse, Identifikation der Werthebel, Aufbereitung der Unternehmensstory. Erst danach gehen wir auf den Markt. Käufer merken den Unterschied innerhalb der ersten zehn Minuten eines Erstgesprächs — und dieser Eindruck entscheidet, ob sie als ernsthafte Bieter oder als Schnäppchenjäger auftreten.

Der größte Hebel im Verkaufsprozess ist nicht die Verhandlungsphase. Es ist die Vorbereitung. Wer drei Wochen vor Käufer-Erstkontakt seine Hausaufgaben gemacht hat, verhandelt nachher aus einer fundamental anderen Position.

Michael Scheidel
Geschäftsführer, MSI Partners

Strukturiert heißt zweitens: Wettbewerb statt Einzelkontakt. Ein Eigentümer, der einen Käufer kennt und dort verkauft, lässt im Schnitt fünfzehn bis fünfundzwanzig Prozent Verkaufspreis liegen. Wir bringen typischerweise drei bis fünf qualifizierte Käufer parallel an den Tisch — über unser Netzwerk aus Strategen, Family Offices, Private Equity, Venture Capital und Business Angels. Erst der Wettbewerb produziert Premium-Preise.

Strukturiert heißt drittens: Vertraulichkeit von Tag eins. Pflegemandate sind besonders sensitiv. Mitarbeiter dürfen keine Verkaufsgerüchte hören, Bewohner und Patienten nicht verunsichert werden, Wettbewerber sollen nicht erfahren, dass ein Eigentümer-Wechsel ansteht. Wir arbeiten mit Code-Namen, gestaffelten NDAs und anonymisierten Teaser-Profilen — Details dazu auf unserer separaten Diskretion-und-NDA-Seite.

Strukturiert heißt schließlich: Klare Phasen mit definierten Outputs. Im Folgenden zeigen wir Ihnen unseren sechsphasigen Verkaufsprozess in voller Tiefe — was in jeder Phase passiert, wie lange sie dauert, welche konkreten Outputs entstehen und welche Stolpersteine wir typischerweise umschiffen.

DER PROZESS IM DETAIL

Sechs Phasen vom Erstgespräch bis zum Closing

Pro Phase: was wir tun, welcher Output entsteht, welcher Stolperstein typischerweise lauert.

Phase 01

Strategie & Ziel

1 — 2 Wochen

Im Erstgespräch klären wir Ziele, Zeithorizont und Mindestpreis. Daraus entsteht eine schriftliche Verkaufsstrategie, die zu Ihrer persönlichen und finanziellen Situation passt.

OutputSchriftlich fixierte Verkaufsstrategie mit Zielpreis, Zeitrahmen und bevorzugter Käufergruppe.
StolpersteinEigentümer haben oft unrealistische Preisvorstellungen aus Bauchgefühl. Wir kalibrieren früh mit Marktdaten — sonst startet der Prozess mit falschen Erwartungen.
Phase 02

Bewertung & Aufbereitung

3 — 6 Wochen

Wir analysieren Ihr Unternehmen aus Käuferperspektive (BWA, Auslastung, Personalstruktur, Verträge), führen eine SWOT-Analyse durch und definieren eine realistische Preisspanne. Parallel entstehen Information Memorandum, anonymisierter Teaser und Datenraum-Struktur.

OutputInformation Memorandum (15-25 Seiten), anonymisierter Teaser, Datenraum-Struktur, Käufer-Longlist.
StolpersteinLückenhafte Dokumentation rächt sich später in der Due Diligence. Wer hier saubere Vorarbeit leistet, beschleunigt die DD-Phase um Wochen.
Phase 03

Käuferansprache

3 — 5 Wochen

Wir sprechen 15 bis 30 qualifizierte Käufer parallel an — über alle fünf Käufergruppen unseres Netzwerks. Erstkontakt erfolgt anonymisiert über Teaser, das Information Memorandum gibt es erst nach NDA.

Output3 bis 7 qualifizierte Interessenten, die nach NDA-Unterzeichnung in die nächste Phase gehen.
StolpersteinVerkäufer sprechen oft nur einen oder zwei Käufer an, die sie persönlich kennen. Ohne parallelen Wettbewerb fehlt der Preisdruck — typischer Verlust: 15 bis 25 Prozent.
Phase 04

Investorengespräche & Term Sheets

4 — 8 Wochen

Strukturierte Investorengespräche, oft mit Vor-Ort-Besichtigungen. Käufer reichen indikative Term Sheets ein, wir vergleichen die Angebote systematisch und wählen mit Ihnen den oder die zwei stärksten Bieter aus.

Output3 bis 5 indikative Term Sheets, ausgewählter Vorzugs-Bieter (oder Top 2 für Stalking-Horse-Verfahren).
StolpersteinTerm Sheets sind nicht bindend, aber sie setzen den Anker für alles Folgende. Wer hier nachgiebig ist, verhandelt im Kaufvertrag aus einer schwächeren Position.
Phase 05

Due Diligence & Datenraum

6 — 10 Wochen

Der Käufer prüft kommerziell, finanziell und rechtlich — über einen strukturierten Datenraum. Wir koordinieren den Datenraum, beantworten Käuferfragen und schützen Sie vor verdeckten Wettbewerbsanfragen.

OutputAbgeschlossene Due Diligence mit dokumentiertem Findings-Bericht, finaler Kaufpreis-Bestätigung.
StolpersteinKäufer nutzen DD oft, um den Preis nochmals zu drücken. Mit gut vorbereiteten Unterlagen und strukturierten Antworten neutralisieren wir solche Versuche.
Phase 06

Signing & Closing

4 — 8 Wochen

Die Verhandlung des Kaufvertrags läuft parallel zur DD und wird in der finalen Phase abgeschlossen. Wir koordinieren mit Anwalt-Partnern, verhandeln Earn-Out-Klauseln und begleiten Sie zur notariellen Beurkundung.

OutputUnterzeichneter Kaufvertrag, Closing mit Kaufpreiszahlung und Übergabe.
StolpersteinEarn-Out-Klauseln sind die häufigste Streitquelle nach Closing. Wir legen Wert darauf, Earn-Outs eindeutig und streitfest zu strukturieren — oder ganz zu vermeiden.
UNSERE METHODIK

Vier Säulen, die unseren Verkaufsprozess von einem improvisierten Verkauf unterscheiden

Methodik ist mehr als ein Zeitplan. Es ist die Art, wie wir in jeder Phase arbeiten — wie wir Vertraulichkeit sichern, Käufer ansprechen, Verhandlungen führen und den Übergang strukturieren.

Vertraulichkeit

Pflegemandate sind besonders sensitiv. Mitarbeiter, Bewohner und Wettbewerber dürfen erst nach Signing erfahren, dass ein Verkauf stattfindet.

Code-Namen für jedes Mandat statt Klarnamen
Anonymisierte Teaser-Profile ohne Standort-Angabe
Gestaffelte NDAs vor Information-Memorandum-Versand

Käuferansprache

Drei bis fünf qualifizierte Käufer parallel am Tisch produzieren Premium-Preise. Einzelkontakt produziert Schnäppchen.

15 bis 30 vorqualifizierte Erstkontakte pro Mandat
Alle fünf Käufergruppen unseres Netzwerks
Strukturiertes Stalking-Horse-Verfahren bei Top-Mandaten

Verhandlungsführung

Wir verhandeln nicht aus Bauchgefühl, sondern aus dokumentierter Marktposition heraus — auf jeder Stufe von Term Sheet bis Kaufvertrag.

Strukturierter Term-Sheet-Vergleich aller Bieter
Pre-DD-Workshops zur Findings-Antizipation
Earn-Out-Strukturen mit klaren Trigger-Definitionen

Übergabe

Der Verkauf endet nicht am Closing. Wir begleiten den Übergang an Mitarbeiter, Bewohner und Behörden bis alles operativ läuft.

Strukturierter Kommunikationsplan an alle Stakeholder
Begleitung bei behördlichen Zustimmungen
Optional: Beratervertrag für Übergangsphase
WAS UNS UNTERSCHEIDET

Was einen MSI-Prozess von einem Standard-M&A-Prozess unterscheidet

Es gibt viele M&A-Berater im deutschen Markt. Die meisten arbeiten generalistisch über Branchen hinweg. Wir haben uns bewusst auf Pflege und Healthcare spezialisiert, weil wir glauben, dass Branchenkenntnis im Detail über Erfolg oder Misserfolg eines Mandats entscheidet.

Spezialisiert heißt: Wir kennen die Käufer dieser Branche persönlich. Wir wissen, welche Strategen aktuell ein Mandat in welcher Region suchen. Wir können einschätzen, welcher Private-Equity-Fonds gerade einen Healthcare-Buy-and-Build verfolgt und welcher Family Office stille Beteiligungen bevorzugt. Diese Marktnähe können generalistische Berater nicht leisten — sie verlieren typischerweise zwei bis drei Wochen pro Mandat allein in der Käuferansprache, weil sie erst Beziehungen aufbauen müssen, die wir bereits haben.

Branchenkenntnis ist beim M&A-Mandat kein Add-on. Sie ist die Hauptzutat. Wer die spezifischen Käufer eines Sektors persönlich kennt, kann Mandate in vier Monaten abschließen, für die andere acht brauchen.

Spezialisiert heißt zweitens: Wir verstehen die operativen Eigenheiten Ihres Sektors. Bei einem ambulanten Pflegedienst wissen wir, dass Personalstabilität und Pflegegrad-Mix die zentralen Werthebel sind. Bei einem Pflegeheim ist es die Auslastung in Kombination mit dem Tariftreueregelungs-Status. Bei einer Tagespflege die Standortqualität und die Fahrdienst-Effizienz. Bei einem Healthtech-Startup die ARR-Wachstumsrate und die Net Revenue Retention. Diese Werthebel kennen wir nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus zwanzig Jahren Branchenerfahrung.

Spezialisiert heißt drittens: Wir kommunizieren in Ihrer Sprache. Wenn ein Pflegeheim-Eigentümer von DRK-Tarif spricht, weiß unser Team, was das für die Personalkosten-Kalkulation bedeutet. Wenn ein Healthtech-Founder von DiGA-VersorgungsManagement spricht, kennen wir die regulatorischen Implikationen. Diese Sprachfähigkeit beschleunigt jedes Gespräch um Stunden — bei jedem Termin, jedem Datenraum, jeder Verhandlung.

Wenn Sie einen sektor-spezifischen M&A-Berater suchen, der Ihren Markt versteht und Ihren strukturierten Verkauf von der ersten Bewertung bis zum Closing begleitet — sprechen wir. Das Erstgespräch ist immer kostenfrei und unverbindlich.

ZWISCHENSCHRITT

Lassen Sie uns Ihren Prozess gemeinsam planen

Im 30-minütigen Erstgespräch skizzieren wir den passenden Prozess für Ihre Situation — vertraulich, kostenfrei und ohne Verpflichtung.

Acht Fragen, die wir am häufigsten zum Verkaufsprozess gestellt bekommen

Eigentümer, die zum ersten Mal verkaufen, haben fast immer die gleichen Fragen. Manche davon klingen banal, sind aber zentral für ein realistisches Bild des Prozesses. Andere klingen technisch, aber sind in Wirklichkeit emotional aufgeladen — wer erfährt vom Verkauf, wann und wie. Wir beantworten diese Fragen offen, weil wir glauben, dass Transparenz die beste Vorbereitung auf einen erfolgreichen Verkauf ist.

Wenn Sie eine Frage haben, die wir hier nicht beantworten, kontaktieren Sie uns gerne direkt. Das Erstgespräch ist kostenfrei, dauert dreißig Minuten und wir nutzen es ausschließlich, um Ihre konkrete Situation zu verstehen — keine Verkaufstaktik, keine Pakete-Pitch.

HÄUFIGE FRAGEN

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Verkaufsprozess

Eigentümer, die zum ersten Mal verkaufen, haben fast immer dieselben acht Fragen. Hier finden Sie ehrliche Antworten — basierend auf 20 Jahren Erfahrung im Pflege- und Healthcare-Sektor.

Wie lange dauert ein Verkaufsprozess typischerweise?

Ein strukturierter Pflege-M&A-Verkauf dauert in der Regel sechs bis zwölf Monate vom Erstgespräch bis zum Closing. Bei ambulanten Pflegediensten und Tagespflegen tendenziell kürzer (sechs bis neun Monate), bei Pflegeheimen und Mixed-Use-Standorten länger (acht bis zwölf Monate) wegen der Immobilien-Komponente. Healthtech-Exits können im Idealfall in vier bis sechs Monaten geschlossen werden. Die längste Phase ist meist Term Sheets und Due Diligence mit acht bis zehn Wochen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zu verkaufen?

Was muss ich vor dem ersten Käuferkontakt vorbereitet haben?

Wer erfährt vom Verkauf — und wann?

Was passiert in der Due-Diligence-Phase konkret?

Was kostet die Verkaufsbegleitung durch MSI Partners?

Was passiert, wenn die Verhandlung scheitert?

Kann ich auch ohne Berater verkaufen?

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