
Pflegedienst in der Steiermark verkaufen
Sie haben Ihren Pflegedienst in der Steiermark aufgebaut und denken über die nächste Phase nach? Wir helfen Ihnen, Ihre Optionen einzuordnen, den Verkaufsprozess vorzubereiten und passende Käufer anzusprechen.
Jede Klientin und jeder Klient in der Steiermark hat eine eigene Geschichte mit Ihrem Pflegedienst, ob in Graz, in der Obersteiermark oder in den Alpentälern. Oft sind es Familien, die Ihr Team seit langem begleitet. Das Vertrauen dahinter wächst über Jahre und lässt sich nicht einfach übertragen.
In der Steiermark macht die Lage den Unterschied. Ein Standort in Graz zieht andere Käufer an als einer in der Obersteiermark oder in den alpinen Lagen um Liezen.
Darum achten wir bei einem Verkauf in der Steiermark besonders darauf, wer zu Ihnen passt. Wir hören zuerst zu, dieses Gespräch führt Michael Scheidel persönlich, und sprechen dann gezielt und vertraulich Käufer an. Sie entscheiden, wann der nächste Schritt kommt.
Die Steiermark ist im AT-Pflege-M&A der Markt mit der spannendsten Käufer-Mischung. Grazer Anbieter sehen DACH-Pflegegruppen, obersteirische Anbieter sehen Industrie-Familieninvestoren. Wer beide Logiken bedient, holt regelmäßig ein bis zwei Multiples raus.
5 Hebel, die Käufer bei einem Verkauf in der Steiermark besonders genau prüfen
Genau diese Mischung zeigt sich im Detail. Aus unserer Marktbeobachtung sind das die fünf Themen, an denen ein Verkauf in der Steiermark 2026 am genauesten geprüft wird.
- Privatzahler-Quote in Grazer Top-Lagen belegenEin Anteil privat zahlender Kundinnen und Kunden über 16 Prozent, etwa in Mariatrost, Geidorf oder Ragnitz, ist preisrelevant. Der Erlös pro Pflegekunde zeigt Ihr Premium-Profil und erleichtert die Prüfung durch Käufer.
- Anbindung ans Grazer Klinikum dokumentierenEine saubere Statistik Ihrer Zuweisungen aus dem LKH-Verbund über 24 Monate schafft Vertrauen. Käufer lesen eine stabile Klinikanbindung als Zeichen für sichere, planbare Erlöse.
- Pflegestufen-Mix transparent zeigenDer Anteil an Pflegestufe 4 bis 7 ist der zentrale Hebel für Ihren Erlös. Eine saubere Dokumentation über 24 Monate macht Ihre Bewertung auch für deutsche Käufer nachvollziehbar.
- Ihr Profil im Industrie-Korridor abgrenzenZeigen Sie als obersteirischer Anbieter die Kaufkraft der ehemaligen Industriebelegschaften, eine stabile Versorgung und Ihre Erlöse pro Pflegekunde. Industrie-Familieninvestoren zahlen für diese Nachweise.
- Auslastung und Krankheitsquote belegenEine Auslastung über 88 Prozent und eine Krankheitsquote unter dem österreichischen Median erleichtern die Prüfung durch Käufer. Der Pflegekräftemangel im Süden Österreichs macht dieses Thema besonders wichtig.
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Oder schreiben Sie uns eine Nachricht→Ein Markt zwischen Graz und dem Industrie-Korridor
Die Steiermark ist nach Wien und Niederösterreich der drittgrößte österreichische Pflegemarkt. Graz bündelt die urbanen Anbieter, mit starker Nachfrage von Privatzahlern in Mariatrost, Ragnitz und Geidorf. Die Obersteiermark rund um Leoben, Bruck und Kapfenberg ist durch ihre Industriegeschichte mit Unternehmen wie Voestalpine, Pankl oder Andritz geprägt, mit hoher Kaufkraft bei der älteren Bevölkerung. Und Liezen sowie das Ausseerland sind alpine Streulagen mit einem hohen Anteil an Fahrzeit.
Der steirische Markt 2026 wird vor allem vom Universitätsklinikum Graz geprägt, das als drittgrößtes Klinikum Österreichs überregional zuweist. Dazu kommt die Nähe der Süd-Steiermark zu Slowenien mit einem grenzüberschreitenden Personalpool, und der demografische Druck im Bezirk Liezen, wo über 25 Prozent der Bevölkerung 65 Jahre oder älter sind.
Graz ist der Käufer-Magnet, die Südsteirische Weinstraße bringt zusätzlich einen Touristik-Hebel. Mit einem guten Anteil privater Zahler und einer Klinikanbindung sprechen Verkäufer drei bis fünf Käufer aus dem DACH-Raum parallel an.
Auf der Käuferseite sprechen wir in der Steiermark mit deutschen und österreichischen Pflegegruppen, die in den Süden Österreichs wollen, mit steirischen Familieninvestoren mit industriellem Hintergrund, etwa nahe Andritz, Pankl oder Voestalpine, und mit größeren Strategen aus dem DACH-Raum. In gut vorbereiteten Verkäufen entstehen typischerweise mehrere qualifizierte Käufergespräche aus diesen unterschiedlichen Gruppen.
Diese vier Käufergruppen suchen 2026 in der Steiermark
Deutsche und österreichische Pflegegruppen mit Investor
Sie steigen über Graz in den Süden Österreichs ein.
Steirische Familieninvestoren
Vermögen aus der Industrie fließt bei ihnen auch in den Pflegesektor.
Strategische Pflegekonzerne aus dem DACH-Raum
Sie bauen ihre Plattform aus und sehen Graz als Ankerpunkt im Süden.
Wiener Pflegegruppen mit Fokus auf den Süden
Sie weiten ihr Geschäft gezielt Richtung Süden aus.
Multiples 2026 für steirische Hauskrankenpflege
Im gesamten DACH-Raum liegen die Multiples für ambulante Pflege bei 3x bis 4,5x EV/EBITDA. Die Steiermark bewegt sich in dieser Bandbreite, mit einem Aufschlag in den Grazer Top-Lagen und einem weiteren Aufschlag im Industrie-Korridor der Obersteiermark.
| Größenklasse | Umsatz-Bandbreite | EBITDA-Multiple | Typische Käufer |
|---|---|---|---|
| Einzelstandort | 0,7 bis 2,8 Mio. Euro | 3,0x bis 3,8x | Lokale österreichische Verbünde, süd-österreichische Zukäufer |
| Kleinverbund | 2,8 bis 7,5 Mio. Euro | 3,4x bis 4,2x | DACH-Pflegegruppen, steirische Familieninvestoren |
| Regionalverbund | 7,5 bis 22 Mio. Euro | 3,8x bis 4,5x | Deutsche Pflegeinvestoren, Pflegekonzerne aus dem DACH-Raum |
| Großanbieter | über 22 Mio. Euro | 5,0x bis 5,5x | Mittelgroße Private-Equity-Investoren, Strategen aus dem DACH-Raum |
Was Ihren Verkaufspreis hebt, und was ihn drückt
Das sind die Werthebel, die wir bei Verkäufen in der Steiermark immer wieder als preisrelevant sehen.
Was den Verkaufspreis nach oben treibt
- Ein Standort in Grazer Premium-Lagen wie Mariatrost, Geidorf, Ragnitz oder Andritz mit überdurchschnittlicher Kaufkraft der Pflegekundinnen und -kunden
- Eine Anbindung an das Universitätsklinikum Graz oder das LKH Hochsteiermark als feste, verlässliche Zuweisung
- Ein Standort im Industrie-Korridor um Leoben, Bruck oder Kapfenberg mit dokumentiert hoher Kaufkraft der ehemaligen Industriebeschäftigten
- Ein dokumentierter Pflegestufen-Mix mit einem hohen Anteil an Stufe 4 bis 7 nach dem Bundespflegegeldgesetz, das bedeutet höhere Erlöse
Was den Verkaufspreis nach unten zieht
- Die starke Stellung gemeinnütziger Träger wie Caritas, Hilfswerk oder Rotes Kreuz Steiermark schränkt den Preisspielraum ein
- Pflegekräftemangel in der Süd-Steiermark durch Konkurrenz um Personal über die slowenische Grenze
- Die alpine Streulage in Liezen und im Ausseerland, mit einem Fahrzeit-Anteil von über 35 Prozent, drückt die Bewertung
- Die komplexe Struktur der Sozialhilfeverbände mit bezirksweise unterschiedlichen Tagsatzbescheiden erschwert Käufern die Bewertung
Warum MSI Partners in der Steiermark
- Mehr als 20 Jahre Erfahrung im Pflege- und Healthcare-Sektor im DACH-Raum, mit Verkäufen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
- Über 80 aktive Käufergruppen im gesamten DACH-Raum, mehrere davon mit Erfahrung im Süden Österreichs.
- Wir kennen sowohl die steirische Förderlogik als auch die Anforderungen deutscher Käufer und vermitteln zwischen beiden Seiten.
- Eine unverbindliche, vertrauliche Ersteinschätzung, die zwischen Graz, der Obersteiermark und den alpinen Streulagen unterscheidet.
- Vertrauliche Käufersuche, Ihr Firmenname wird erst nach Vorprüfung freigegeben.
Fragen zum Pflegedienstverkauf
Ein Pflegedienstverkauf wirft viele Fragen auf, persönliche genauso wie wirtschaftliche. Hier finden Sie Antworten zu Vorbereitung, Vertraulichkeit, Käufersuche und Honorar. Welche Schritte in Ihrem Fall sinnvoll sind, klären wir gemeinsam anhand Ihres Betriebs und Ihrer Ziele.
Wann ist ein guter Zeitpunkt, den Verkauf meines Pflegedienstes vorzubereiten?
Wie wird der Wert meines Pflegedienstes ermittelt?
Welche Unterlagen sollte ich für ein erstes Gespräch bereithalten?
Wie bleibt der Verkauf vertraulich?
Welche Käufer kommen für meinen Pflegedienst infrage?
Muss ich mein Team oder meine Klienten vor dem Verkauf informieren?
Wie lange dauert der Verkauf eines Pflegedienstes?
Was kostet die Begleitung durch MSI Partners?

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Verkäufer mit Käufern. Gründer mit Investoren. Betreiber mit Kapitalgebern. Michael Scheidel bringt mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung in Pflege und Healthcare mit, dazu ein gewachsenes Netzwerk zu Entscheidern im Pflege- und Gesundheitssektor.
