Oberösterreich, Schloss Ort im Traunsee bei Gmunden mit Alpen

Pflegedienst in Oberösterreich verkaufen

Sie haben Ihren Pflegedienst in Oberösterreich aufgebaut und denken über die nächste Phase nach? Wir helfen Ihnen, Ihre Optionen einzuordnen, den Verkaufsprozess vorzubereiten und passende Käufer anzusprechen.

Manche Inhaberinnen und Inhaber in Oberösterreich denken lange über den Ruhestand nach und schieben den Gedanken doch immer wieder weg. An dieser Entscheidung hängt viel, vor allem für das Team, ob im Innviertel, rund um Linz oder im Salzkammergut. Das macht sie schwer.

In Oberösterreich sitzen die Käufer nicht alle am gleichen Ort. Das Innviertel zieht vor allem bayerische Käufer an, der Großraum Linz spricht überregionale Gruppen an, und das Salzkammergut hat seine eigene, zahlungskräftige Klientel.

Wir helfen Ihnen, Ihre Gedanken dazu ohne Druck zu ordnen. In einem ersten Gespräch geht es allein um Ihre Vorstellungen. Wenn Sie so weit sind, legen wir gemeinsam mit Ihnen fest, welche Käufer wir ansprechen, und die ersten Gespräche führt Michael Scheidel selbst.

Oberösterreich ist im AT-Pflege-M&A der Markt mit der höchsten Käufer-Dichte aus Deutschland. Die Bayern-Nähe des Innviertels und die industrielle Kaufkraft im Linzer Raum machen viele Mandate für bayerische Plattformen zur logischen Erweiterung.

Michael Scheidel am Hafen
Michael Scheidel
Geschäftsführer und Gesellschafter, MSI Partners
TOP 5

5 Punkte, die Käufer beim Verkauf in Oberösterreich besonders genau prüfen

Aus unserer Marktbeobachtung sind das die fünf Themen, an denen Verkäufe in Oberösterreich 2026 am härtesten geprüft werden.

  1. Privatzahler-Quote im Salzkammergut belegen
    Ein Privatzahler-Anteil über 18 Prozent wirkt sich auf den Preis aus. Eine Auswertung von Verweildauer und Erlös pro Pflegekunde zeigt Käufern das Premium-Profil und erleichtert die Prüfung.
  2. Bayern-Nähe als Käufer-Argument nutzen
    Innviertel-Anbieter sollten Bayern-Pendler-Logik, grenzüberschreitenden Personalpool und Bayern-Krankenkassen-Erfahrung dokumentieren. Bayerische Käufer zahlen dafür Aufschlag.
  3. Pflegestufen-Mix nach BPGG transparent zeigen
    Der Anteil an Pflegestufe 4 bis 7 ist der wichtigste Hebel für den Erlös. Eine saubere Dokumentation über 24 Monate macht die Bewertung auch für deutsche Käufer nachvollziehbar.
  4. SHV-Förderhistorie offen legen
    Saubere Tagsatzbescheide der Sozialhilfeverbände und Förderzusagen ohne Beanstandungen schaffen Vertrauen bei Käufern. Standorte in mehreren Sozialhilfeverbänden sehen dafür oft einen Aufschlag.
  5. Personal-Auslastung und Krankheitsquote belegen
    Eine Auslastung über 88 Prozent und eine Krankheitsquote unter dem österreichischen Branchendurchschnitt erleichtern Käufern die Prüfung. Der Pflegekräftemangel im Innviertel macht dieses Thema besonders wichtig.
BERATUNGSTERMIN

Unverbindliche Bewertung für Ihren oberösterreichischen Pflegedienst

30 Minuten, vertraulich und kostenfrei. Sie bekommen eine erste Einschätzung Ihres Verkaufspreises und passende bayerische und österreichische Käufer für Ihre Größe.

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OBERÖSTERREICHISCHER PFLEGEMARKT 2026

Industrieller Mittelstand mit Linzer Kaufkraft-Anker

Oberösterreich ist mit rund 1,5 Mio. Einwohnern und einer der höchsten Industrie-Quoten der EU ein strukturell wohlhabender Pflegemarkt. Die Versorgungs-Cluster liegen im Großraum Linz (Linz-Stadt, Linz-Land, Urfahr-Umgebung), im Wels-Steyrer Industrie-Korridor, im Salzkammergut (Gmunden, Vöcklabruck, Bad Ischl) sowie im Innviertel mit Bayern-Nähe.

Drei Treiber prägen den OÖ-Markt 2026. Die hohe Kaufkraft des Linzer Industrie-Raums sorgt für überdurchschnittliches Privatzahler-Potenzial, die Bayern-Nähe des Innviertels bringt grenzüberschreitende Pflegekräfte und Kapital ins Spiel, und im Mühlviertel sind durch den demografischen Wandel bereits über 26 Prozent der Menschen über 65 Jahre alt.

Oberösterreich ist für bayerische Käufer faktisch verlängerte Heimat. Wer im Innviertel oder rund um Linz sitzt und Klinik-Anbindung zeigt, hat sofort DACH-Käufer am Tisch.

Auf der Käuferseite ist Oberösterreich besonders attraktiv für bayerische und deutsche Private-Equity-Pflegegruppen mit Süddeutschland-Schwerpunkt. Hinzu kommen Linzer und Welser Familieninvestoren mit eigenem Auftrag für die Pflege sowie DACH-Strategen mit Linz als Anker. In gut vorbereiteten Verkäufen entstehen typischerweise mehrere qualifizierte Käufergespräche aus diesen Gruppen.

KÄUFERGRUPPEN IN OBERÖSTERREICH

Welche vier Käufergruppen 2026 in Oberösterreich aktiv suchen

Bayerische und deutsche Private-Equity-Pflegegruppen

Sie erweitern ihr süddeutsches Netz über das Innviertel als Anker.

1Sie kaufen vor allem Unternehmen mit 3 bis 25 Mio. Euro Umsatz.
2Sie sind stark aktiv, mehrere von ihnen gezielt in Oberösterreich unterwegs.

Oberösterreichische Familieninvestoren

Sie stammen aus der Linzer Industrie und streuen ihr Vermögen auch in die Pflege.

1Interessant sind für sie Unternehmen mit 2 bis 15 Mio. Euro Umsatz.
2Sie sind mittel bis stark aktiv und regelmäßig am Markt.

Strategische DACH-Pflege-Konzerne

Sie bauen einen größeren Verbund auf und nutzen Linz als Anker in Österreich.

1Sie kaufen Unternehmen mit 5 bis 50 Mio. Euro Umsatz.
2Sie sind mittel aktiv und prüfen regelmäßig neue Standorte.

Wiener Anbieter mit Bundesländer-Strategie

Sie erweitern ihr Netz von Wien aus gezielt Richtung Westen.

1Interessant sind für sie Unternehmen mit 2 bis 15 Mio. Euro Umsatz.
2Sie sind selektiv, Oberösterreich ist für sie ein erster Schritt Richtung Salzburg und Tirol.
BEWERTUNGS-BANDBREITEN OÖ

Multiples 2026 für oberösterreichische Hauskrankenpflege

DACH-weit liegen Multiples für ambulante Pflege bei 3x bis 4,5x EV/EBITDA. OÖ bewegt sich am oberen Ende dieser Bandbreite, mit Premium-Aufschlag im Salzkammergut und Linzer Speckgürtel, leichtem Bayern-Nähe-Aufschlag im Innviertel.

GrößenklasseUmsatz-BandbreiteEBITDA-MultipleTypische Käufer
Einzelstandort0,8 bis 3 Mio. Euro3,2x bis 3,9xLokale österreichische Verbünde, bayerische Anbieter
Kleinverbund3 bis 8 Mio. Euro3,6x bis 4,3xDeutsche Pflege-Investoren, oberösterreichische Familieninvestoren
Regionalverbund8 bis 25 Mio. Euro3,9x bis 4,5xDACH-Pflegegruppen mit Übernahme-Strategie
Großanbieterüber 25 Mio. Euro5,0x bis 5,5xmittelgroße Private-Equity-Gesellschaften, DACH-Strategen
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WERTHEBEL IM OÖ-MANDAT

Was den Verkaufspreis hebt, und was ihn drückt

Region-spezifische Werthebel, die wir in Oberösterreich-Mandaten konsistent als preisrelevant gesehen haben.

Was den Verkaufspreis nach oben treibt

  • Standort im Linzer Speckgürtel (Linz-Land, Urfahr-Umgebung) oder im Wels-Steyrer Industrie-Korridor mit überdurchschnittlicher Kaufkraft
  • Anbindung an Kepler Universitätsklinikum Linz, Klinikum Wels-Grieskirchen oder Salzkammergut Klinikum als Zuweiser-Quelle
  • Innviertel-Standort mit dokumentierter Bayern-Pendler-Logik und grenzüberschreitendem Personal-Pool
  • Hoher Privatzahler-Anteil im Salzkammergut oder Linzer Stadtteilen mit Pflegestufen 4 bis 7 nach BPGG

Was den Verkaufspreis nach unten zieht

  • Marktdominanz gemeinnütziger Träger (Caritas OÖ, Hilfswerk OÖ, Rotes Kreuz OÖ) drückt Pricing-Spielraum für private Anbieter
  • Pflegekräftemangel im Innviertel, weil bayerische Anbieter um dieselben Fachkräfte konkurrieren und die Löhne treiben
  • Komplexe Sozialhilfeverbände-Struktur (SHV) mit bezirksweise unterschiedlicher Förderlogik
  • Anbieter im Mühlviertel mit verstreuten Touren und einem Fahrzeit-Anteil von über 30 Prozent sehen einen Bewertungsabschlag
WARUM MSI PARTNERS IN OBERÖSTERREICH

Warum MSI Partners in Oberösterreich

  • Mehr als 20 Jahre Erfahrung im Pflege- und Healthcare-Sektor im DACH-Raum, mit Aufträgen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
  • Über 80 aktive Käufergruppen im DACH-Raum, davon mehrere bayerische und süddeutsche Gruppen mit eigenem Auftrag für Oberösterreich.
  • Sektor-spezialisierte Boutique mit Übersetzung zwischen OÖ-Förderlogik (SHV, BPGG) und deutschen Käuferanforderungen.
  • Unverbindliche, vertrauliche Ersteinschätzung mit Einordnung als Industrie-Korridor, Salzkammergut oder Innviertel.
  • Vertrauliche Käufersuche, Ihr Firmenname wird erst nach Vorprüfung freigegeben.
HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zum Pflegedienstverkauf

Ein Pflegedienstverkauf wirft persönliche, wirtschaftliche und organisatorische Fragen auf. Hier finden Sie Antworten zu Vorbereitung, Vertraulichkeit, Käufersuche und Honorar. Welche Schritte im Einzelfall sinnvoll sind, klären wir anhand Ihres Betriebs und Ihrer Ziele.

Wann ist ein guter Zeitpunkt, den Verkauf meines Pflegedienstes vorzubereiten?

Sie müssen sich nicht bereits für einen Verkauf entschieden haben, um sich beraten zu lassen. Ein erstes Gespräch kann helfen, Ihre Ziele, den gewünschten Zeitrahmen und offene Fragen zu ordnen. Für eine belastbare Einschätzung sollten anschließend unter anderem die wirtschaftliche Entwicklung, die Organisation des Dienstes, die Teamstruktur und Ihre Vorstellungen für die Übergabe betrachtet werden. Daraus ergibt sich, ob ein Verkauf jetzt sinnvoll erscheint oder zunächst weitere Vorbereitung hilft.

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Nachfolge in Oberösterreich besprechen

Verkäufer mit Käufern. Gründer mit Investoren. Betreiber mit Kapitalgebern. Michael Scheidel bringt mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung in Pflege und Healthcare mit, dazu ein gewachsenes Netzwerk zu Entscheidern im Pflege- und Gesundheitssektor.

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Spezialisierte M&A- und Investmentberatung im Pflege- und Healthcare-Sektor. Vertraulich und persönlich begleitet vom ersten Gespräch bis zum Vertragsabschluss.

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